Die österreichischen Behörden verstärken ihre Operationen, um eine Wiederholung der Unruhen in der Stadt Linz in der Halloween-Nacht dieses Jahres zu verhindern

Flüchtlinge, die an den Halloween-Krawallen in der österreichischen Stadt Linz beteiligt waren, wurden zu „Wertekursen“ angemeldet, in denen sie über akzeptables soziales Verhalten im Land unterrichtet werden sollen. Die Polizei verstärkt ihre Maßnahmen, um eine Wiederholung der Unruhen während der bevorstehenden Silvesterfeierlichkeiten zu verhindern.

Die oberösterreichische Landesregierung unternimmt alle Anstrengungen, um die Sicherheit im öffentlichen Raum während der Festtage zu gewährleisten. Die für die Halloween-Krawalle verantwortlichen Flüchtlinge werden in neue Unterkünfte verlegt, und die Polizei verstärkt ihre Maßnahmen zum Schutz der Öffentlichkeit.

„Ich denke, die Sicherheitsbehörden sind gut vorbereitet. Es gibt laufende Gespräche, auch über die Vorbereitungen“, sagte Integrationslandesrat Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP), wie der Österreichische Rundfunk zitiert.

Es wurde eine spezielle Task Force eingerichtet, die unter anderem Internetforen und Social-Media-Plattformen, in denen ziviler Ungehorsam und unruhige Veranstaltungen zwischen jugendlichen Migrantenbanden organisiert werden, verstärkt überwacht.

Bei den Halloween-Krawallen in Linz Anfang des Jahres prügelten sich mehr als 200 Männer, von denen laut Polizeiangaben viele syrischer und afghanischer Herkunft waren, auf der Straße. Feuerwerkskörper wurden auf die Oberleitungen der Straßenbahnen geworfen, wodurch der öffentliche Verkehr zum Erliegen kam, und zwei Polizeibeamte wurden bei den Ausschreitungen verletzt.

Flüchtlinge, die an den Halloween-Krawallen beteiligt waren, wurden zu speziellen Wertekursen verdonnert, in denen es laut Hattmannsdorfer darum geht, „sie mit unseren Werten und Normen vertraut zu machen“.

Der Minderheitskoalitionspartner in der Regierung, die konservative Freiheitliche Partei (FPÖ), hat Zweifel an der Fähigkeit des Kurses, Probleme zu reduzieren, geäußert. Der Sicherheitssprecher der Partei, Michael Gruber, forderte die Abschiebung derjenigen, die in die Unruhen verwickelt waren.