Apeldoorn wurde vom Weltwirtschaftsforum (WEF) ohne Rücksprache mit den Einwohnern in die erste „Smart City“ der Niederlande umgewandelt.

Ein unbekanntes österreichisches Unternehmen, RadioLED , hat auf der Grundlage einer geheimen Vereinbarung mit der Stadtverwaltung ein 5G-Netz in der Stadt aufgebaut. Die Gemeinde erhält keine Einnahmen aus dem Projekt; die Verwaltung liegt vollständig bei RadioLED. Das Unternehmen verwaltet auch die Daten, die von Tausenden von Sensoren gesammelt werden, die die Bürger von Apeldoorn überallhin begleiten.

Apeldoorn Smart City ist nur eines von vielen Projekten, die der WEF in den Niederlanden durchführt. Die Schweizer Netzwerkorganisation ist über viele Tentakel mit niederländischen Politikern verflochten, von Königin Maxima bis Sigrid Kaag und Mark Rutte, die die globalistische Agenda des großen Führers Klaus Schwab, den „Great Reset“, umsetzen.

Schwab strebt eine globale „4. industrielle Revolution“ an, die eine „digitale Identität“ für jeden Erdenbewohner und sogar eine Verschmelzung von Mensch und Technik durch die Implantation von Chips in den menschlichen Körper umfassen soll.

Die Kritik am Einfluss des Weltwirtschaftsforums wächst jedoch. Die Organisation ist undemokratisch, und die von ihren Botschaftern in den Niederlanden umgesetzte Agenda ist nicht Gegenstand einer parlamentarischen oder öffentlichen Debatte.

Schwab selbst macht keinen Hehl aus seinem Einfluss. In einem Interview 2017 in Harvard erklärt er offen, dass der WEF in die Regierungen eindringt. „Bei einem Empfang des kanadischen Premierministers Trudeau stellte ich fest, dass die Hälfte seines Kabinetts an meinem Young-Global-Leader-Programm teilgenommen hatte“, sagte er.

Das Gleiche gilt für die Regierungsteams von Argentinien und Frankreich. Das WEF bietet eine Ausbildung für „politische Talente“ an, die in der Vergangenheit zahlreiche Staats- und Regierungschefs absolviert haben, darunter Angela Merkel, Emmanuel Macron, Nicolas Sarkozy, Tony Blair und Bill Gates. „Schwab kann sich an jeden Staatschef wenden“, erklärte WEF-Mitglied Ben Verwaayen, Offizier des Ordens von Oranien-Nassau, in einem Interview.

Bürger werden nicht informiert

In Apeldoorn hat das österreichische Technologieunternehmen RadioLED ein öffentliches 5G-Netz aufgebaut, das erste in den Niederlanden. Aber was das Unternehmen mit den Daten der Apeldoorner Bürger macht und welche zusätzlichen Vereinbarungen es mit der Gemeinde getroffen hat, wird geheim gehalten. Die Konsultationen in der Gemeinde haben nichts ergeben.

Apeldoorn ist die erste Gemeinde in den Niederlanden, die ihr Smart-City-Projekt Ende 2021 startet. Ein Projekt, bei dem die Stadt – in Zusammenarbeit mit dem Technologieunternehmen RadioLED – mit einem superschnellen und kostenlosen öffentlichen 5G-Netz, Ampeln, die dafür sorgen, dass Radfahrer bei Regen nicht zu lange auf eine grüne Ampel warten müssen, Ampeln an einer Kreuzung, die anzeigen, ob sich ein anderer Verkehrsteilnehmer nähert, und Sensoren, die die Sauberkeit der Luft überwachen, ausgestattet wird.

All dies soll zu einer lebenswerten Stadt beitragen und Fragen der Nachhaltigkeit, des Klimas, des Wohnens und des Verkehrs angehen. Die Befürworter sagen: „Smart, es macht das Leben in der Stadt effizienter, einfacher und unterhaltsamer“.

Aber was weiß man über das Unternehmen RadioLED? Was beinhaltet das Projekt Smart City wirklich und wer profitiert davon? Wie viele Antennen wird es geben und wo werden sie platziert? Haben die Bürger ein Mitspracherecht? Wann sind die übrigen Niederlande an der Reihe? Und außerdem: Wie steht es um die Privatsphäre und welche Gesundheitsrisiken bestehen?