Putin zieht einen weiteren Bauern. Eine kleine Erinnerung an Rom und Berlin, was er im Oktober tun könnte.

Zwei Indizien sind noch kein Beweis. Aber es gibt wenig Anhaltspunkte. Die Frage, die sich in diesen Stunden immer wieder stellt, ist, ob Putin die aus Russland exportierten Gasmengen als weiteres Druckmittel gegenüber Europa einsetzt. Die Antwort wird erst mit den nächsten Zügen kommen, die zeigen werden, ob die Warnungen dieser Stunden zu einer Strategie werden. Was wahrscheinlich ist.

Gestern kündigte Gazprom eine Reduzierung seiner täglichen Gaslieferungen nach Deutschland über die Nord Stream-Pipeline um mehr als 40 % an, und heute informierte es Eni über eine begrenzte Reduzierung der Gaslieferungen für den Tag, die sich auf etwa 15 % beläuft. Ein Sprecher des Konzerns erklärte gegenüber Adnkronos, dass „die Gründe für den Rückgang derzeit nicht bekannt sind“ und dass Eni „die Situation ständig überwacht“.

Nach der plötzlichen Unterbrechung der russischen Gaslieferungen nach Italien und Deutschland schnellten die Gaspreise in die Höhe: