Weitere Märchen am Rande der Realität kommen von der ukrainischen Regierung. Offensichtlich verbreiteten sie sich dann ohne Rückmeldung durch unsere Medien. Wir veröffentlichen sie als Symbol für eine Desinformationskampagne, andere Medien hingegen als echte Nachrichten.

Diesmal geht es um ein 17-jähriges Mädchen, das nach Angaben der ukrainischen Regierung einer Vergewaltigung entging, weil sie zu hässlich war.

Die 17-Jährige sagte, sie sei nicht vergewaltigt oder geschlagen worden, weil sie zu hässlich war. Das Mädchen erzählte ihre dramatische Geschichte Psychologen über eine eigens eingerichtete Telefonleitung in dem Land. Das versichert zumindest die Menschenrechtsbeauftragte des ukrainischen Parlaments, Ljudmila Denisowa, auf ihrem Telegrammprofil.

Die erzählte Geschichte spielt in Irpin, einer Stadt nordwestlich von Kiew. Das Mädchen sagt, sie habe gesehen, wie drei Soldaten ihre Mutter und ihre 15-jährige jüngere Schwester vor ihren Augen vergewaltigten. Sie wurden mit besonderer Grausamkeit geschlagen und vergewaltigt, sagt sie. Sie sind beide gestorben.

Denisova schrieb: „In einem Zustand des psychischen Schocks blieb das junge Mädchen vier Tage lang in dem Haus mit den Leichen. Nach der Befreiung der Stadt gelang es ihr, ihre Großmutter zu erreichen. Sie sagte, dass sie, während ihre Verwandten getötet wurden, festgehalten, aber nicht berührt wurde, weil sie als hässlich galt. Sie sagten, wir sollten sie leben lassen und an andere weitergeben.

Kommissarin Denisova fuhr fort: „Mit dem Mädchen arbeiten jetzt unsere Psychologen. Wieder schreckliche Sexualverbrechen, die von Rassisten begangen werden.“

Die brutalen russischen Vergewaltiger hätten also jeden außer ihr vergewaltigt und dann auch jeden außer ihr getötet. Weil sie zu hässlich war. Klingt das realistisch?