Das Ultimatum Moskaus an die letzten ukrainischen Milizionäre und Söldner, die sich in der Kanalisation von Mariupol verschanzt haben, ist abgelaufen. Das russische Verteidigungsministerium erklärte, dass es jetzt nur noch um „Eliminierung“ gehe, da die Söldner und Soldaten das Ultimatum für ihre Kapitulation ignoriert hätten. Dies berichtet CNN.

Die ukrainischen Soldaten seien aufgefordert worden, „freiwillig die Waffen niederzulegen und sich zu ergeben, um ihr Leben zu retten“, aber, so das russische Ministerium weiter, „das nationalistische Regime in Kiew hat laut abgehörten Funksprüchen Verhandlungen über die Kapitulation untersagt. Im Falle von weiterem Widerstand werden alle eliminiert.

Nach Angaben des Verteidigungsministeriums wurden bei den jüngsten russischen Angriffen Dutzende von Militäreinrichtungen in der Ostukraine zerstört. Dazu gehörten Treibstoff- und Munitionsdepots in der Umgebung von Sewerodonezk, Kremmina und anderen Städten in den Regionen Luhansk und Donezk. Er sagte auch, dass das russische Luftabwehrsystem 10 unbemannte ukrainische Luftfahrzeuge in der Donbass-Region abgeschossen habe.