Diese Woche gab es mehrere rechtzeitige Hinweise darauf, dass die Covid-Geschichte noch nicht zu Ende ist. Es mag seinen Platz an der Spitze der „Nachrichten“-Listen verloren haben, aber es ist nicht tot. Er ruht sich nur aus.

Auch wenn die großen roten Zahlen oben auf jeder Titelseite jetzt nicht mehr „Fälle“, sondern „Opfer“ sind, köchelt die Pandemie im Hintergrund weiter und könnte jederzeit wieder überkochen.

In China wird ein starker Anstieg der „Fälle“ gemeldet, so viele wie seit den glücklichen Tagen des März 2020 nicht mehr. Millionen chinesischer Bürger sind bereits wieder eingeschlossen, viele brauchen jetzt eine polizeiliche Genehmigung, um von einer Provinz in eine andere zu reisen.

Die multinationalen Konzerne stellen die Produktion zumindest in absehbarer Zeit ein, und die BBC warnt:

Die Blockaden haben die Sorge geweckt, dass wichtige Lieferketten unterbrochen werden könnten.

Ja, mehr Störungen in der Lieferkette als im Krieg.

Es ist schon komisch, wie das funktioniert.

Nicht nur in China, sondern auch in Europa gibt es laut Bloomberg nach dem „überstürzten Ausstieg“ aus den Beschränkungen ein „Covid-Wiederaufleben“, wobei Deutschland, die Schweiz und die Niederlande einen Anstieg der Fälle melden.

Das „Wiederaufleben der Rinder“ in Deutschland kommt nur wenige Tage vor dem Auslaufen der Notstandsbefugnisse der Regierung und kurz vor der geplanten Lockerung aller Beschränkungen.

Lustig, wie das funktioniert.

Das angebliche „Wiederaufleben“ ist das Werk von nicht nur einer, sondern zwei „neuen“ Varianten.

Erstens: Deltacron ist zurück. Sie sprechen von einer „neuen Variante“, aber in Wahrheit wurde das rekombinante Virus erst Anfang Januar „entdeckt“.

Damals wurde in großen Artikeln in Frage gestellt, ob es überhaupt existiert oder ob es sich nur um einen Laborfehler handelt.

Sie haben beschlossen, dass sie jetzt definitiv existiert.

Die Huffington Post berichtet über diese Geschichte mit der Schlagzeile :

Warum reden alle wieder von der Deltacron-Variante?

Warum eigentlich? Das ist ein echtes Rätsel.

Vielleicht ist ihnen bewusst, dass „Deltacron“ wie ein Transformers-Bösewicht klingt, und sie bringen auch eine andere neue Variante auf den Markt: „Omicron BA.2“.

Dieser Name ist zwar nicht albern, aber auch nicht sehr einprägsam, deshalb haben sie auch einen coolen und gruselig klingenden Namen: „Stealth Omicron“.

Er wird „Stealth Omicron“ genannt, weil ihm Marker fehlen, die durch PCR-Tests nachgewiesen werden können, was bedeutet, dass ein positiver Test auf diesen Virusstamm genauso aussieht wie ein positiver Test auf die anderen Stämme.

Oh, und diese Variante ist auch nicht wirklich neu, sie wurde zum ersten Mal im Dezember entdeckt, mit sehr wenig Aufsehen.

Aber das war damals, und das ist jetzt, und jetzt sind die Experten „besorgt“, wie es scheint. scheint es.

In der Presse ist bereits zu lesen, dass es sich um die „ansteckendste Krankheit der Welt“ handeln könnte.

In der Zwischenzeit hat der CEO von Pfizer erklärt, dass die neuen Varianten bedeuten, dass die Menschen eine vierte Injektion ihres Impfstoffs benötigen.

Komisch, wie das funktioniert.

All dies dient nur als Erinnerung daran, dass die Covid-Geschichte immer noch existiert und dass sie jederzeit wieder aufgenommen werden kann (und wahrscheinlich auch wird). Vielleicht genau dann, wenn sich die Ukraine und Russland auf ein Friedensabkommen einigen.

Bei Game of Thrones wechselten sich die Staffelfinale ab – in ungeraden Staffeln endete die Serie mit einer schockierenden Wendung, in geraden Staffeln mit einer epischen Schlacht.

Vielleicht ist dies unsere neue Realität, in der wir von einer Pandemie in einen Krieg und von einer Pandemie in einen Krieg taumeln und uns immer weiter drehen.

Ein immerwährender Kreislauf verschiedener großer Erzählungen, die nur in ihren gemeinsamen Konsequenzen vereint sind: mehr Macht für sie, weniger Freiheit für uns.

Komisch, wie das funktioniert.