Tichy vs. Correctiv: Faktencheck bei Facebook muss gelöscht werden - WELT

Facebook hat seine Behauptungen zur „Faktenüberprüfung“ vor Gericht schlichtweg widerlegt.

In seiner Antwort auf die Verleumdungsklage von John Stossel antwortet Facebook auf Seite 2, Zeile 8 des Gerichtsdokuments, dass es nicht wegen Verleumdung verklagt werden kann, weil seine „Faktenchecks“ eher Meinungen als Tatsachenbehauptungen sind.

Meinungen sind nicht Gegenstand von Verleumdungsklagen, während falsche Tatsachenbehauptungen Gegenstand von Verleumdungsklagen sein können. Das Zitat in der Facebook-Beschwerde lautet:

Die Bezeichnungen selbst sind nicht falsch oder verleumderisch; sie stellen vielmehr eine geschützte Meinung dar …“.

Facebook fact check is simply op

Vor Gericht gibt Facebook dann in einer Klage zu, dass seine „Faktenchecks“ in Wirklichkeit gar keine „Faktenchecks“ sind, sondern lediglich „Meinungsäußerungen“.

Dies ist möglicherweise ein drohendes juristisches Desaster für Facebook, PolitiFact, Climate Feedback und andere, die parteiische „Faktenüberprüfungen“ durchführen.

Es hat sich gezeigt, dass diese „Faktenüberprüfung“ lediglich dazu dient, die freie Meinungsäußerung und die offene Diskussion über die Wissenschaft zu unterdrücken, indem liberaler Medienaktivismus als vermeintlich sachlich, edel, neutral, zuverlässig und wissenschaftlich fundiert getarnt wird.

Leider ist dies keiner dieser Fälle.