Zahlreiche Menschen stehen in einer langen Schlange vor den Wahllokalen im Tiergarten Gymnasium in der Altonaer Straße

Mitten in Berlin, mitten in der deutschen Hauptstadt – und ein Bezirk hat noch immer keine Wahl-Ergebnisse vorgelegt. Kein Scherz!

In Charlottenburg-Wilmersdorf wird seit Sonntag nur geschätzt, wie die Wähler bei der Wahl abgestimmt haben. Aufgefallen ist das, weil der Bezirk für verschiedene Wahllokale die exakt gleichen Zahlen meldete.
Nach Informationen des RBB hat der Bezirk nach der Wahl ausgedachte vorläufige Wahl-Ergebnisse gemeldet. Demnach wurden für 22 Wahlbezirke exakt dieselben Stimmanteile für alle Parteien genannt. Nach Angaben der Bezirkswahlleitung vom Donnerstag basierten sie auf Schätzungen, weil Ergebnisse nicht rechtzeitig vorlagen.

Kein wunder das rotgrün in Berlin immer gewinnt

Das »Tagesspiegel Innovation Lab« hat demnach analysiert, dass es in mindestens 16 Wahlbezirken (Brief- und Urnenwahlbezirke zusammengerechnet) mehr abgegebene Stimmen als Wahlberechtigte gegeben habe.

Im Bezirk Reinickendorf zum Beispiel hätten laut den Zahlen 2146 Personen gewählt, dort gebe es aber nur 1382 Wahlberechtigte.



FDP-Bundespolitiker haben Fehler und Pannen bei den Wahlen am Sonntag in Berlin ungewöhnlich scharf kritisiert. «Teilweise sind in Berlin fast 40 Prozent der Stimmen zur Abgeordnetenhauswahl ungültig.

Der Sender RBB berichtete am Mittwoch, in mindestens 99 Wahllokalen seien auffällig viele Stimmzettel ungültig gewesen. Vermutlich hätten die Wähler falsche Stimmzettel aus anderen Bezirken erhalten. Immer lauter werden nun Stimmen, die fragen, ob Teile der Wahlen in Berlin wiederholt werden müssen. Bis Anfang Oktober soll ein Pannenbericht vorliegen.

Was die „Demokraten“ in den USA können, dass können die in Berlin schon lange…