Pamela Mastropietro

Erinnert sich noch jemand an die 18 jährige Römerin, die von einer afrikanischen Fachkraft in Januar 2018 ermordet, zerstückelt und ihre Leichteile in 2 Koffern am Straßenrand entsorgt wurde?

Die italienische Tageszeitung Il Giornale berichtete über den Fall, der in Italien einen Sturm der Entrüstung auslöste, ähnlich wie in Deutschland die Mordfälle Maria in Freiburg und Mia in Kandel.

Heute fand in Macerata eine öffentliche Anhörung in der Via Cincinelli statt. Alessandra Verni und Marco Valerio Verni, Mutter und Onkel (sowie Familienanwalt) von Pamela, wurden von der Anhörung ausgeschlossen, weil man deren Meinung nicht hören wollte.

Die Anhörung ist in der Tat öffentlich, aber man wolle doch unter sich bleiben wenn Politiker und Muslimräte über Einwanderung und importierter Kriminalität sprächen. Darum wollte man auch nicht, dass Betroffene, in diesem Fall Verwandte dort Platznehmen und zuhörten.

Darum demonstrierten Pamelas Mutter und Onkel friedlich vor den Toren, banden sich rote Tücher vor dem Mund um gegen das Sprechverbot zu demonstrieren. Zu ihnen gesellten sich schnell Sympathiesanten und Mitglieder von Casapound und taten es ihnen gleich.

Nichts destotrotz drangen mehrer Mitglieder in die öffentliche Anhörung, hinter verschlossenen Türen, ein und demonstrierten dort, was die Mitglieder der dort tagenden PD in leichte Panik versetzte, da sie einen Kompromiss zur scheinbaren Bestrafung des Täters suchten und eben dieses Eindringen nun gar nicht gebrauchen konnten.

Als die PD Mitglieder die Polizei riefen, ging ein Demonstrant ans Fenster, öffnete es und brüllte auf die Straße hinaus: „Was wartest du darauf, die PD aus Macerata zu jagen?“