Das Satire-Magazin „Charlie Hebdo“ sorgt wieder einmal für Aufregung. In der neuesten Ausgabe, die am Mittwoch erschienen ist, beschäftigen sich die Zeitungsmacher mit dem Anschlag in Barcelona, bei dem mindestens 15 Menschen starben.

Das Titelbild, so jammert die Huffpost, das allein wäre noch kein Fall für einen Skandal. Zusammen mit den Worten auf dem Titelblatt wird es aber einer.

„Islam, Religion des Friedens … auf ewig“, heißt es da in roter und weißer Schrift. Im Heft gibt es zwei weitere Seiten zum Anschlag in Barcelona. Überschrieben sind sie mit „Tourismus oder Islamismus, in Barcelona gibt es beides.“

Und heult noch kräftiger, dass dieses Titelbild den Hass auf Muslime befeuere. Hass gegen Europäer sieht das Schmierenblatt allerdings als von Gott gegebenes Menschenrecht, da der Hass aus früheren Zeiten in die islamische Kultur überging.

Viele Ghostwriter der Huffpost und Gutmenschen werfen der Redaktion vor, nicht zwischen dem Islam und dem Terrorismus zu unterscheiden.

Ein Gutmensch schreibt: „‚Charlie Hebdo‘ vermischt absichtlich Islam und Terror.“
Ein weiterer kommentiert: „Die Seite 1 von ‚Charlie Hebdo‘ für ein Attentat, das Türken, Algerier, Ägypter – kurz Muslime – getroffen hat. Ohne Worte.“

Und wieder diese Lüge, dass in Barcelona nur Moslems betroffen waren.

Doch es gibt auch Stimmen die es so sehen wie es ist:

Der dem rechten Front National nahestehende Politiker Robert Ménard teilte das Cover auf Twitter. Dazu schrieb er: „Die Linke verschließt die Augen vor der Realität.“