Drei geplante Flüchtlingsunterkünfte haben in der Nacht auf Freitag nahe Nürnberg gebrannt. An einem der Gebäude im mittelfränkischen Vorra wurden Hakenkreuze und andere fremdenfeindliche Schmierereien entdeckt.

Es spricht einiges dafür, dass es sich um Brandstiftung handelt“, sagte Polizeisprecher Robert Sandmann. Die Ermittler suchen nun nach Spuren und Zeugen. Bisher gebe es keine Hinweise auf den oder die Täter. Eine leerstehende Gaststätte, eine Scheune und ein leerstehendes Wohnhaus waren gegen 22.45 Uhr in Brand geraten. Sie waren umgebaut und renoviert worden und sollten nach einem Beschluss der Regierung von Mittelfranken demnächst Flüchtlingen als Unterkunft dienen.

Den Gesamtschaden schätzt die Polizei auf etwa 700.000 Euro. Die Häuser sind unbewohnbar.

Viele Anwohner zeigten sich entsetzt. „Wir und andere Nachbarn haben uns auf die Ankunft der Asylbewerber gefreut„, sagte eine Frau. „Wir haben uns schon drauf vorbereitet, sie willkommen zu heißen.“ In den vergangenen Wochen habe sich im Dorf extra ein Unterstützerkreis gegründet. Die Bewohner seien froh gewesen, dass die seit Jahren leerstehenden Gebäude endlich saniert und für die Flüchtlinge hergerichtet worden seien.

CSU-Ministerpräsident Horst Seehofer verurteilte die mutmaßliche Brandstiftung als „schändliche Tat“. „Braunes Gedankengut hat keinen Platz in unserer freiheitlichen Gesellschaft„, verdeutlichte er.

Auch Bundespräsident Joachim Gauck hat den mutmaßlichen Brandanschlag verurteilt. „Wir können nur mit aller Entschlossenheit der anständigen Menschen reagieren„, sagte er. „Wir werden uns nicht von Brandstiftern jeder Couleur in Angststrategien jagen lassen, sondern es wird unsere Entschlossenheit fördern, eine Politik zu gestalten, die auf unseren humanen Werten beruht.“

Die Bundesregierung hat ebenfalls beunruhigt reagiert. Sollte sich der Verdacht erhärten, dass dahinter ein fremdenfeindlicher Hintergrund stecke, dann seien dies abscheuliche Taten, die aufs Schärfste zu verurteilen seien, sagte die stellvertretende Regierungssprecherin Christiane Wirtz. Mit Blick auf die steigende Zahl von Übergriffen auf Flüchtlingsunterkünfte in Deutschland erklärte sie, dies müsse man mit großer Sorge beobachten.

 

So wie in Braunschweig: Bei einem Brand in einem Asylbewerberheim in Braunschweig wurden am Freitag fünf Menschen verletzt. Die Feuerwehr evakuierte 71 Bewohner.
Oder wie in Chemnitz: „Nach einem Brand in der Chemnitzer Aufnahmeeinrichtung für Asylbewerber sind sieben Menschen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht worden. 45 Bewohner der Container wurden in andere Unterkünfte verlegt.

Nun warten wir ab, ob die Polizei den oder die Täter ermitteln kann und wer es denn wirklich war. Vielleicht wird dies auch ganz und gar verschwiegen, damit das dumme deutsche Volk nie erfährt, das Asylanten es waren, wie in obigen beiden Beispielen, oder vielleicht sogar der Besitzer der 3 neu sanierten Einrichtungen um sich finanziell zu sanieren.
Oder vielleicht die Antifa, um Unmut gegen die PEGIDA zu schüren?