Nachdem ein Haufen Afrikaner versuchten ohne gültige Papiere die Grenze zu Melilla zu überqueren, von den spanischen Grenzposten aber gehindert und zurück geschickt wurden, rasteten diese aus und griffen die Posten an, bewarfen diese erst mit Steinen und gingen dann mit Knüppeln und mit Eisenstangen auf die Grenzposten los. Zu ihrer eigenen Sicherheit und die von Melilla schlossen sie die Grenze für mehr als zwei Stunden.

Der Delegierte der Regierung Abdelmalik Die Barkani sagte, dass er es nie erwarte hätte, dass von Seiten Marokkos jemals ein Angriff auf den Grenzposten erfolgen würde. Er bedauerte den zwischenfall als inakzeptabel und unerträglich, zeigte sich aber erfreut, dass es zu keinen weiteren Ausschreitungen kam. Des Weiteren sagte er, dass er mit der marokkanischen Sicherheitskräften sprechen werde, so dass die Schuldigen bestraft werden.

Das größte jährliche Schlachtfest der Muslime scheint wohl so weit zu gehen, dass sich einige Radikale, Wirtschaftsflüchtlinge sowie Schmuggler glauben sich alles erlauben zu dürfen. Und das dies kein Vorurteil ist, bestätigte sich auf erstaunlicher Weise aufs neue!
Des Weiteren sollte Die Barkani nicht vergessen, dass Marokko seit 1956 Anspruch auf Melilla und Ceuta erhebt.
Ab 2005 verschärfte die spanische Regierung die Sicherheitsvorkehrungen, da es immer wieder zu illegalen Einreisen durch afrikanische Migranten kam, die über Marokko und Algerien versuchten nach Melilla zu gelangen, um von dort aus in die EU einzureisen. Verschiedene Hilfsorganisationen warfen in dem Konflikt der marokkanischen Regierung vor, Flüchtlinge abgeschoben zu haben, die an der Grenzanlage von Melilla ebenfalls abgewiesen wurden und in der Wüste landeten. Die Regierung Marokkos wies jedoch jede Schuld von sich. Im Jahre 2008 versuchte eine Flüchtlingswelle Melilla zu stürmen, dies gelang jedoch nur wenigen Flüchtlingen, die später in Abschiebelager gebracht wurden. Auch zum diesjährigen Fastenbrechen versuchten über 300 Marokkaner die Grenze zu stürmen, was misslang.
Die Verteidigung wurde später in der Gutmenschenpresse als Polizei- und Militärgewalt der spanischen Truppen verurteilt, welche die armen Afrikaner diskriminiere und schikaniere.